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1970: Das Licht der Welt erblicken, irgendwann sprechen und laufen lernen, dann Kindergarten und Grundschule in Alsdorf bei Aachen durchlaufen. Nicht weiter der Rede wert.

1980: Reif fürs Gymnasium. Den den anderen beiden Klassenkameraden ohne groß nachzudenken auf eine private Klosterschule mir gutem Ruf folgen.

1988: Nach ein paar Jahren Orgelunterricht erstmals zur Gitarre greifen und das Instrument von da an nie mehr beiseite legen.

1989: Das Abitur so gerade noch mit einer Einsernote ablegen, ohne jemals als Streber gegolten zu haben. Leistungskurse: Biologie und Englisch.

1991: Das Ende des damals noch langen Zivildienstes an der Stätte der eigenen Geburt feiern. Sich fortan endlich wieder den geistigen Fähigkeiten widmen dürfen und natürlich der Berufsvorbereitung.

1992: Ein Magisterstudium an der RWTH Aachen beginnen. Die Fächer sind Geografie, Wirtschaftsgeografie und Internationale Zusammenarbeit. Studienschwerpunkt: Nachhaltiger Fremdenverkehr

1993: Mitbegründung eines studentischen Arbeitskreises und aktives Enegagement im Dachverband europäischer Tourismusstudenten, FUTURISTA e. V. Mehrere Jahre lang regelmäßige Teilnahme mit eigenem Stand an der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin.

1994: Zu einer viermonatigen Weltreise aufbrechen mit den Stationen Hawaii, Fidschi, Australien, Indonesien, Singapur und Malaysia. Sich fragen, woher man überhaupt das Geld dafür hat.

1995: Erste Artikel veröffentlichen im Aachener Stadtmagazin "Klenkes". Sich zusätzlich als Autor und Redakteur einbringen beim "One Europe Magazine", einer internationalen Studentenzeitschrift.

1996: Das Studium erfolgreich abschließen mit einer Magisterarbeit zum Thema "Regionale Fremdenverkehrsstrukturen im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung - dargestellt am Beispiel Devon, Großbritannien". Sich selbstredend über die Note "sehr gut" freuen.

1997: Nun ist man Magister Artium, frei übersetzt "Meister der Künste". Es wirt gewitzelt, M. A. bedeute "mutwillig arbeitslos". Sich demnach bewerben, wo's nur geht. Einen Posten als Textvolontär in einer kleinen Kölner Werbeagentur annehmen, die es heute nicht mehr gibt.

1998: Als Junior-Texter zur FSW Gruppe wechseln. An den Aufgaben und mit der Agentur wachsen. Sich langsam, aber sicher hocharbeiten und immer stärker konzeptionell einbringen.

2001: Endlich zum Senior-Texter ernannt werden. Nun auch organisatorische Aufgaben und personelle Verantwortung übernehmen.

2002: Sich neben der Musik auch der Literatur verschreiben. Einen Roman beginnen mit dem Titel "Kreisverkehr". Mit Gedichten und Kurzgeschichten in der Folge an Lesungen, Poetry Slams und Kleinkunst-Events teilnehmen.

2005: Beruflich ist alles beim Alten geblieben. Von daher aufhören, wenn's am schönsten ist. Eigenverantwortlich den Schritt in die Selbständigkeit wagen.

2006: Veröffentlichung der ersten Kurzgeschichten und Gedichte. Bescheidener Erfolg abseits vom "Big Business".

2007: "Nebenberuflich" als deutschsprachiger Singer/Songwriter Frank Stern auf kleinen Kölner Bühnen präsent sein.

2008: Bis hierher hat alles geklappt, sogar die Akquise. Das Networking wird immer besser, die Kunden zeigen sich zufrieden. Kurzum: weiter so!

2009: Die Wirtschaftskrise trifft die Welt völlig unerwartet. Sich infolgedessen nach Alternativen, neuen Geschäftsmodellen und einer "nachhaltigen" Zukunft umsehen ... Na ja, und plötzlich zieht es wieder an, das Geschäft!






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